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    Das „trojanische Pferd“ des Sozialismus

    Zum Artikel „Thüringer CDU stellt Bedingungen“ (19.2.):

    Bodo Ramelow hatte mit den Linken die Landtagswahl in Thüringen gewonnen. Man sagt, er habe eine gute Politik gemacht, eher klassisch sozialdemokratisch als sozialistisch. Dann muss man sich doch fragen: Warum wechselt er nicht zur SPD? Das würde das thüringische Problem leichter auflösen. Oder ist vielleicht Ramelow das „trojanische Pferd“, um den Sozialismus wieder hoffähig zu machen, damit die DDR durch die Hintertür wieder zurückkehrt? Von Ramelow wurde gesagt, er sei in der falschen Partei. Das könnte man auch umgekehrt von Kevin Kühnert und Ralf Stegner sagen, die mit ihren Verstaatlichungsfantasien besser bei den Linken aufgehoben wären. Diese Verlogenheit ist der Anfang des Übels. Die Menschen müssen erkennen, dass nur die Mitte in der Lage ist, politische und wirtschaftliche Stabilität zu ermöglichen. Mitte ist nicht das Versprechen paradiesischer Zustände, sondern bisweilen anstrengend. Rechte wie linke Ränder wollen eine andere Republik, in der schlimmsten Form dann, wenn sie sich miteinander verbinden.

    Reinhold H. Möller, 97753 Karlstadt

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