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    Die Gefahr eines Weltenbrandes

    Es liest sich wie ein schlechtes Drehbuch zu einem noch schlechteren Film. Die USA räumen das Feld und "erlauben" den Türken den Einmarsch in ein anderes Land. Zum einen verraten jetzt die USA genau die Leute, die geholfen haben, gegen den IS zu kämpfen und zum anderen wird der Weg geebnet, dass der türkische Despot gegen seine Erzfeinde, die Kurden, ungestraft Krieg führen kann. Dass ein NATO-Mitglied in ein offiziell souveränes Land wie Syrien einmarschiert, erfüllt den völkerrechtlichen Tatbestand eines Angriffkrieges, welcher von den USA gebilligt, ja unterstützt wird.

    In wenigen Wochen werden die Schlagzeilen berichten, dass die USA Rüstungsdeals mit den Türken abgeschlossen haben. Abgesehen davon spielt man hier mit dem Feuer an einer Lunte, die es vermag, die Welt in Flammen zu setzen. Dass diese Region ein Pulverfass ist weiß jeder, der sich damit auseinandersetzt. Hier laufen Interesssen verschiedener Mächte (Russen, Iran, USA, Europa) zusammen, deren Konflikte erneut auf dem Rücken anderer ausgetragen werden sollen. Die Gefahr eines Weltenbrandes ist akut und wird durch die Handlungen und Zustimmung diverser Depoten nicht geringer.

    Jürgen Rüster, 97340 Segnitz

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