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    Einseitige Betrachtungsweise

    Zum Leserforum "Ohne Vergleich in der Geschichte" (20.2.):
    Beim Leserbrief des Herrn Prof.h.c.Dr.h.c. Konrad Zimmer kann man nur den Kopf schütteln. Natürlich war es nicht richtig, Dresden, Würzburg, o.a. Städte zu bombardieren, da es immer die Zivilbevölkerung trifft. In diesem Punkt gebe ich ihm Recht. Aber er lässt völlig außer Acht, wer damit angefangen hat. Oder was es seiner Meinung nach legitim, dass Hitler London bombardieren ließ, da hat es ja "nur" Engländer getroffen.Wer hat eigentlich den Krieg angefangen, mit dem Überfall auf den Radiosender Gleiwitz, es den Polen in die Schuhe geschoben, um den Einfall in Polen zu rechtfertigen? Er schreibt über Verfahren der Massenvernichtung. Wie viel deutsche Soldaten wurden in einen sinnlosen Tod geschickt. Er soll mal in eines der ehemaligen KZ`fahren und dort die millionenfache akribische Massenvernichtung von Juden und anderen Volksgruppen ansehen. Von "medizinischen" Experimenten an Schwangeren und Kindern ganz zu schweigen. Ich war mit meiner Tochter, damals 13 Jahre im ehemaligen KZ Sachsenhausen (Brandenburg), es war schrecklich. Aber dieser Herr Prof.h.c.Dr.h.c. sieht das Ganze eben nur von einer Seite. Ich will ihm keinesfalls als Unbelehrbaren abstempeln, aber der Gedanke könnte einem schon kommen. Es gibt sie ja leider immer noch, wie man erst letzte Woche erfahren musste.

    Thomas Zanke, 97209 Veitshöchheim

    Kommentare (3)

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