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    Gedanken am Grab

    Es weht ganz sachte der Wind über die herbstlich geschmückten Gräber geschwind. Leise Schritte versinken im Kies, vor den Grabstätten die Hinterbliebenen stehen, es brennen rote und weiße Lichter, die stimmungsvoll leuchten als letzten Gruß mit ins Totenreich gehen. Ein auf das Grab gestelltes Seelenlicht, soll den Verstorbenen leuchten und den Weg weisen auf ewiglich. Die Gedanken am Grab, wie viel Glück und Schmerz hier tief begraben liegt, der Tod hat über dich gesiegt. Da gingst du still vorbei an mir vorbei ohne einen letzten Gruß, Tränen liefen mir übers Gesicht, zärtlich streichelte ich dein Gesicht und gab dir einen Abschiedskuss. Beim Friedhofsgang leuchten die Kerzen und der Pfarrer spricht ein Gebet, er gedenkt der Verstorbenen, er segnet die Gräber, bevor jeder mit einem Segen wieder nach Hause geht. Die Tage werden stiller, lass uns auch stiller sein, zünde ein Licht, nicht nur am Grab, sondern lass dieses Licht auch in unsere Herzen rein.

    Andrea Reitz, 97340 Marktbreit

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