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    Grundsätzlich über neue Konzepte nachdenken

    Zum Artikel „Wer ist der wahre Klimakiller?“ (8.2.):

    Ich kann mich der Meinung von Herrn Radermacher nur anschließen. Leider zeigt es aber nur allzu deutlich, dass es aktuell keine umweltfreundlichen Verkehrsmittel gibt, die auch von großen Teilen der Bevölkerung genutzt werden. Noch viel schlimmer ist, dass es auch noch kein wirkliches Konzept zur Lösung dieses Problems gibt. Das batteriebetriebene Elektroauto macht mehr Probleme, als es lösen kann und von der Brennstoffzelle hört man aktuell nicht viel. Außerdem glaube ich nicht daran, dass ein tonnenschweres Vehikel wie das Auto in der Lage sein wird, eine energieeffiziente Fortbewegung in der Zukunft zu ermöglichen. Hier muss man anfangen, grundsätzlich über neue Konzepte nachzudenken. Da unsere Autos aber immer schwerer werden, geht der Trend hier in die falsche Richtung. Auch bei der Bahn und dem Flugzeug ist für mich kein wirkliches Energiesparpotenzial am Transportmittel an sich zu erkennen. Es gibt aber eine Möglichkeit, die meiner Meinung nach das Potenzial hat, den Energiebedarf im Verkehrsbereich deutlich zu reduzieren: der bewusste Umgang mit Mobilität. Und das Tolle ist: Jeder kann mitmachen. Das fängt beim Kauf eines sinnvollen, energiesparenden Fahrzeugs an und geht weiter über das Bilden von Fahrgemeinschaften und das Nachdenken darüber, welche Fahrten wirklich nötig sind. Eigentlich sollte jedem klar sein, dass jede Fahrt, egal, ob mit dem Auto, der Bahn oder dem Flugzeug, einen aktiven Beitrag zur Verschärfung der Klimaproblematik darstellt.

    Mario Amrhein,

    97737 Langenprozelten

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