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    Gute Infos über CNG

    Zum Artikel „Raus aus der Nische“ (23.11.), der sich mit alternativen Antrieben befasst:

    Ich wohne in Bischofsheim, arbeite in Fulda und tanke dort. Wenn ich frei habe, konnte ich bisher wählen, ob ich in Bad Neustadt oder Bad Brückenau tanke. Leider hat jetzt in Bad Brückenau die Gastankstelle geschlossen. Laut Stadtwerken war das nicht rentabel. Es wurde kein Anbieter gefunden. Dumm für Menschen dort, die ein Gasauto fahren. In Fulda konnte ich bis vor zwei Jahren sogar CO2-neutral fahren, dort gab es Biogas, das zu 100 Prozent aus Abfall und Reststoffen gewonnen wurde. Leider hat auch hier der Anbieter gewechselt und es gibt nun nur noch einen Anteil von 10 Prozent Biogas. Nun überlege ich, ob ein Elektrofahrzeug die bessere Alternative ist, allerdings ist an meiner Tankstelle die Einrichtung einer Ladesäule bis jetzt nicht vorgesehen, obwohl der Gasanbieter damit wirbt. Es bleibt viel zu tun!

    Christiane Bolz, 97653 Bischofsheim

    Herzlichen Dank für den informativen Artikel über CNG – das komprimierte Erdgas als Kraftstoff für Pkw. Um zu klären, ob es sich dabei um einen „fossilen“ Brennstoff handelt oder nicht, muss man nach der Herkunft des Methans fragen. Der größte Teil des getankten CNG ist tatsächlich fossil, weil das Gas irgendwo aus der Erde geholt wurde. An manchen CNG-Tankstellen kann man aber auch reines Bio-Methan aus Biogas-Anlagen tanken, das zu 100 Prozent klimaneutral ist. Auf diese Weise kann man einen (fast) normalen Benziner CO2-neutral fahren. Warum Politik und Automobilindustrie diese Technik nicht stärker unterstützen, ist mir ein Rätsel. Ich selbst fahre seit über zehn Jahren mit Erdgas.

    Burkard Weiß, 97688 Bad Kissingen

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