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    Klarmachen, dass Tiere fühlende Wesen sind

    Zum Artikel „Die Pirsch liegt im Trend“ (10.2.):

    Eine ganze Seite Werbung für das legitimierte Töten, da dreht sich einem schon beim Frühstück der Magen um. Die Begründung für dieses Mordhandwerk ist ungeheuerlich: „Töten als Ausgleich zum Büroalltag“, „die Natur hautnah erleben“ indem man ein unschuldiges Leben vernichtet, und die Krönung, „das archaische Gefühl, sein Essen selbst zu schießen“! „Es eröffnet sich eine neue Welt“, wenn man ein Tier tötet. Wie unglaublich gefühllos ist das denn! Dann noch zu jammern, wie viel Arbeit es macht, das arme Tier zu zerstückeln und zu einem küchenfertigen Stück Fleisch zu verwandeln, ist der Gipfel! Ein Lebewesen als Lebensmittel zu bezeichnen und es zu töten, um ein Gefühl für Lebensmittel zu bekommen, ist mehr als verroht. Die Begründungen, die hier zitiert werden, sind Ausreden, weil die große Schar der archaischen Jäger ihr Bluthobby nicht aufgeben wollen. Ich bin entsetzt, dass Ihre Zeitung auch noch eine Anleitung veröffentlicht, wie weitere dieser fragwürdigen Praktiken erlernt werden können. Es ist an der Zeit, statt dessen über Tierschutz zu berichten, um endlich klarzumachen, dass Tiere fühlende Wesen sind, die ein Recht auf ein relativ sicheres Leben haben. Durch Industrialisierung, zunehmenden Landverbrauch und Verkehr haben sie schon genug zu leiden.

    Brigitte M. Rein, 97276 Margetshöchheim

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