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    Lehrer nicht prinzipiell ins Exil schicken

    Die zehn Lehrer kann ich nur unterstützen, mit diesem Thema in die Öffentlichkeit zu gehen, da es für keinen Unterfranken nachvollziehbar ist, warum alle nicht verheirateten Junglehrer sich erst nach Oberbayern versetzen lassen müssen, um eine unbefristete Beamtenstelle zu erhalten. Brauchen wir in Unterfranken etwa keine Lehrer? Man liest und hört allerorts, dass wir in Unterfranken Lehrer-Knappheit haben. Wie kann es dann sein, dass gerade alleinstehende Lehrer in die teuersten Regionen Bayerns versetzt werden. Schon allein die Miete einer Wohnung ist fast unbezahlbar. Man kann hier nur an die Regierung von Unterfranken und auch an das bayerische Kultusministerium appellieren (die frühere Bürgermeisterin von Arnstein Anna Stolz ist dort als Staatssekretärin aktiv), doch endlich das nördliche Bayern und hier im speziellen Unterfranken zu fördern und Junglehrer nicht mehr prinzipiell ins Exil nach Oberbayern, speziell in die Region München abzukommandieren. Auch unser Ministerpräsident Söder könnte hier Weichen stellen, um den Norden Bayerns nach langjähriger südbayerischer Regierungshoheit wieder zu stärken.

    Arthur Zimmermann,

    97262 Erbshausen

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