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    Muss Asyl auf Lebenszeit gewährt werden?

    Wenn man sich in europäischen Ländern mit kolonialer Vergangenheit aufmerksam umsieht, wird man vor allem in den Großstädten unschwer erkennen können, dass Integration nicht gelungen ist. Eine islamische Parallelgesellschaft mit tonangebenden Männern war und ist zwangsläufig vorprogrammiert. Man muss also den Satz von Frau Necla Kelek sehr ernst nehmen, wenn sie sagt: „Frau Merkel und ihre Freunde versuchen, die Probleme der ganzen Welt zu lösen. Daran wird Deutschland scheitern.“ Und ich füge hinzu: Wir schaffen es, dass Deutschland sich abschafft.

    Waldemar Schedel, 97337 Dettelbach

    Frau Kelek beschreibt kompetent die Schwierigkeiten bei der Integration von Zuwanderern aus anderen Kulturkreisen, insbesondere Muslimen. Diese Schwierigkeiten kann man bei vielen (längst nicht bei allen) seit Jahrzehnten bei uns zugewanderten Menschen beobachten, die sich ihre eigene Kultur bewahren wollen. Muss man den derzeit aus Kriegs- und Notgebieten einströmenden Flüchtlingen unbedingt Asyl auf Lebenszeit gewähren? GG Artikel 16a (1) lautet: „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.“ Punkt. Da ist keine Dauer festgelegt; das können durchaus Gäste auf Zeit sein.

    Wenn sie nicht mehr politisch verfolgt sind, erlischt das Recht auf Asyl. Kann man Asyl nicht für eine begrenzte Zeit, etwa zwei Jahre, gewähren mit dem Anspruch auf Verlängerung um jeweils ein Jahr, falls sich die politischen Verhältnisse im Heimatland nicht gebessert haben? Viele wollen ja freiwillig zurück, wenn sie nicht mehr um ihr Leben fürchten müssen.

    Walter Schmid, 97422 Schweinfurt

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