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    Recht auf Veränderungen in Europa

    Da beklagen auf dem CSU-Europaparteitag Söder und Weber mal wieder die Gefahr durch Europakritiker, weil Sie Angst vor dem Ausgang der Wahl haben. Dieses Europa ist schon lang nicht mehr das Europa, das von Adenauer und De Gaulle entwickelt wurde. Wir haben ein Europa, das ein Futtertrog für rund 35 000 Beamte und in der Regel in ihren Nationalstaaten gescheiterten Politikern ist. Sie lassen sich dort fürstlich vom Steuerzahler entlohnen. Zu Belohnung entwickeln diese Beamten jeden Tag neue unsinnige Gesetzesvorlagen, die von den Abgeordneten ohne Rücksicht auf die Interessen der Nationalstaaten nur noch abgesegnet werden. Das führt bei Merkel, Weber und Co. bis zur völligen Aufgabe deutscher Interessen. Auch das Märchen, Deutschland könne nicht ohne die EU bestehen, wird durch ständige Wiederholung nicht zur Wahrheit, genau wie die Behauptung, die EU hätte den Frieden gesichert. Das hat nun mal die Nato mit ihren Soldaten. Ein Europa, das seine Außengrenzen nicht sichern kann, illegale Einwanderung zulässt, Finanzkrisen und Schulden verallgemeinert, hat versagt. Dazu fehlt jegliche Legitimation für die EZB, die mit Herrn Draghi die Sparer durch ihre Zinspolitik betrügt, den Europäischen Gerichtshof und die Entscheidungsmacht der Kommissare. Dieses Europa wollen immer weniger Menschen in den Mitgliedsstaaten und verlangen zu Recht Veränderungen.

    Gerd Kempka, 97475 Zeil

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