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    Reh, Hirsch und Wildschwein vom heimischen Jäger?

    Ach wenn es doch so einfach wäre! Tiere raus, Bäumchen pflanzen, Wald wächst. Wetter, Klima, egal? Wobei wir schon bei den gegenseitigen Schuldzuweisungen wären. Jäger und Förster können kein passendes Wetter zaubern und das wäre doch wohl das Wichtigste. Alle „Experten“ lagen doch ziemlich schief mit ihren Lösungen, wie man den Wald retten kann. Zum Glück gibt es ihn trotzdem noch. Schaut man mal, womit sich unsere Politiker so herumschlagen, könnte man über das eine oder andere schon mal nachdenken. Den Klimawandel gibt es bei einigen Politikern ja gar nicht, bei anderen könnten Klima- und Fahrradprotestierer mal klimaneutral in Afrika vor den Huthi-Rebellen gegen den Angriff auf die Erdölraffinerie, selbstverständlich gewaltfrei, protestieren. Oder wie wäre eine emissionsfreie Segeltour an den Amazonas, um den Waldverbrennern klarzumachen, dass wir kein Rind und sojagemästetes Schweinefleisch mehr wollen und stattdessen Reh, Hirsch und Wildschweine von einheimischen Jägern essen? Auch Veganer und Vegetarier sollten sich bekehren, Wild zu essen, anstatt den Tieren das Grünfutter wegzufressen. Die Jäger hätten keine Ausrede wegen Absatzschwierigkeiten mehr und der Wald könnte wieder wachsen. Den Förstern, denen fehlt noch ein Semester Kaffeesatzlesen, damit sie wissen, wie sich das Wetter in Zukunft entwickelt. Vielleicht sind ja Ölpalmen die Lösung? Dann müssten keine Urwälder mehr für unseren Biosprit gerodet werden. Schauen wir mal, wie's weitergeht, vielleicht wird ja demnächst wieder eine andere Sau durch's Dorf getrieben.

    Karlheinz Johannes, 97654 Bastheim

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