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    Schlechte Werbung für die LGS?

    Claudia Knoll hat das Talent zur Berufspolitikerin. Ihr Zweckoptimismus ist unerreicht. Selbst dann, wenn ein Schiff kieloben treibt, würde sie noch von normaler Fahrt sprechen. An den geringen Besucherzahlen der LGS sind das Wetter und andere Umstände Schuld. Erst war es zu kalt, dann zu heiß. An einem heißen Sonntag kamen nur 1000 Besucher. Bei dem großen Angebot an Festen haben sich die Leute bestimmt überlegt, was sie für ihr Geld kriegen. Offenbar haben sie woanders mehr für ihr Geld bekommen. Ein Hauptgrund sollen die fehlenden Bettenkapazitäten sein. In Deggendorf und Rosenheim sollen bei den Gartenschauen mehr Betten vorhanden gewesen sein? Das glaubt niemand. Wahrscheinlich war auch die Werbung für die LGS zu schlecht. Man hat sich offenbar auf das Internet verlassen. Die Werbung im Internet macht den Eindruck, dass sich jemand mit einem kostenlosen Freeware-Programm an die Arbeit gemacht hat – wenigstens, was den Text betrifft. Das müsste Frau Knoll schon vor vielen Monaten aufgefallen sein.

    Heino Klingenfuß, 97295 Waldbrunn

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