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    Schwindende Ozonschicht und aggressive Sonne

    Ist es wirklich die Trockenheit, die für diese Schäden verantwortlich ist oder doch vielmehr die starke Sonneneinstrahlung? Meines Erachtens ist es die wegen der schwindenden Ozonschicht immer aggressivere Sonne – verbunden mit der immer früher einsetzenden Reife der Trauben. Je reifer die Trauben, desto empfindlicher sind sie für den Sonnenbrand. Früher war der Höhepunkt der Weinblüte Anfang Juli, und die Trauben waren erst im August so weit gediehen, wie sie heuer schon im Juli waren (sicher auch eine Folge der Klima-Erwärmung!). Und betroffen vom Sonnenbrand sind ja auch gerade die frühreifen Rebsorten. Um in Zukunft ähnliche Sonnenbrandschäden zu verhindern, sollte man vielleicht dafür sorgen, dass die Früchte im Weinberg bis Mitte August noch möglichst viel Schatten haben und nicht zu früh das Rebenlaub zurückschneiden. Und da eine mögliche künstliche Bewässerung noch zusätzlich die Reife der Trauben beschleunigt – vielleicht wirkt gerade sie wegen der dadurch erhöhten Sonnenbrandgefahr eher kontraproduktiv! Sicher bin ich kein Fachmann für Weinbau – aber doch auf einem bis 1980 bewirtschafteten Bauernhof groß geworden und habe da schon gewisse Erfahrungen gemacht – wären meine Ausführungen nicht vielleicht doch einer gewissen Überlegung und Prüfung wert?

    Christian Lösch, 97753 Karlstadt

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