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    Söder kann Krise

    Zum Artikel „Drastische Maßnahmen gegen Corona“ (23.3.):

    Das infantile Aufbäumen der SPD und der Grünen, aber auch von Teilen der CDU hinsichtlich Söders vermeintlichen Alleingangs in der Causa Corona ist schäbig, aber es drückt auch die Hilflosigkeit und Ohnmacht der internen und externen politischen Mitbewerber aus. Wie angenehm war das bisherige Verhalten Aller bei Corona! Kein Wahlkampf, keine Schuldzuweisungen, sondern Eintracht und Miteinander in Demut! Norbert Walter-Borjans und Annalena Baerbock sehen ihre Felle davonschwimmen und starten den Versuch, ein gemeinsames Klagelied zu intonieren, alleine der Chor der Übrigen und die gesamte Wahlgemeinde stimmt nicht ein! Mit Verlaub, wer will dem Freistaat Bayern ernsthaft eine schnelle Reaktion versagen, einem Bundesland, das mehrheitlich von gefährdeten Euro-Ländern eingegrenzt ist und schon alleine deshalb schnellstmöglich seine Handlungsfähigkeit unter Beweis stellen musste. Ein Warten auf die pomadige Reaktion der föderativ lahmenden Bundesrepublik hieße der Verlust wertvoller Zeit in einem Marathon um Leben oder Tod! Nun hat Frau Merkel nachgezogen. Der bayerische Ministerpräsident ist Vorreiter und hat schon jetzt bewiesen, dass er Krise kann, warum nicht auch Kanzler. Überraschend, wie er Strauß und Stoiber immer weiter aus dem Bewusstsein drängt und per se eine ernsthafte Chance hätte, das Nachfolge-Triumvirat der Grande Dame Europas in die Wüste der Bedeutungslosigkeit zu schicken! Die Indizien mehren sich, gleichwohl wird er warten, bis seine Chance mehrheitsfähig ist, es ist nur eine Frage der Zeit, dann wird er kommen!

    Bernhard Schlögl, 97074 Würzburg

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