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    Söder möchte lediglich die Symptome bekämpfen

    Zum Artikel „Söder will für Trockenperioden vorsorgen“ (26.4.):

    Erstaunlicherweise hat Bayerns Ministerpräsident Söder erkannt, dass Vorsorgemaßnahmen, die den Klimawandel betreffen, vorgenommen werden müssen. Laut seiner Aussage, könne das Wetter politisch nicht beeinflusst werden. Vermutlich meint er die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels, die erst den Anfang der abzusehenden Problematik darstellen. Jedoch ist genau das Gegenteil der Fall: Gerade die Bayerische Regierung müsste sich der Verantwortung stellen und die notwendigen Gesetze erlassen, die einen Ausbau der erneuerbaren Energien und eine Umstellung auf 100 Prozent dieser Energieformen ermöglichen. Mit seinen Vorsorgemaßnahmen möchte Söder aber lediglich die Symptome bekämpfen. Das wäre vergleichbar mit der Tatsache, dass man einem Patienten, der extrem starkes Fieber hat, nur Wadenwickel machen würde, anstatt die Ursache seiner Erkrankung zu behandeln. Genauso geht es mit dem Patient Erde, der immer stärker an Überhitzung leiden wird. Hofft Söder womöglich auf Besserung durch den Wettersegen, der in der katholischen Kirche eine langjährige Tradition hat? Bestenfalls unter einem Kreuz, das er hat aufhängen lassen? Außerdem scheint Söder mit seiner Klimapolitik die abtrünnigen Wähler einfangen zu wollen. Söder sollte sich dringend bei einem kompetenten Naturwissenschaftler ganz in seiner Nähe, bei Professor Harald Lesch an der Uni München, zum Thema Klimawandel aufklären lassen.

    Siglinde Weithmann, 97762 Westheim

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