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    Veränderungen jetzt angehen

    Danke für Ihre klaren Zeilen zum Vorgehen von Andreas Scheuer. Ich sehe das ebenso, voll und ganz. Leider kann der nicht alleine was dafür, denn er folgt nur seiner politisch motivierten "Arbeitsplatzbeschreibung", wie das auch seine lieben bayrischen Vorgänger in den vergangenen zehn Jahren getan haben. Bisher hat das wohl gereicht. Unliebsame Maßnahmen, noch dazu gegen den Arbeitsplatz- und Exportumsatzbringer Autoindustrie oder dem Bahnsektor, gehörten da nie dazu. Dass dies heute anders ist, ist gut so und auch dringend erforderlich. Abgaswerte, Geschwindigkeitsbegrenzung, Verkehrslenkung, Prozessoptimierung, Personalorganisation und die Umsetzung der vielfältigen Maßnahmen hierzu warten auf gezielte Lösungen. Leider arbeiten da die Amtsmühlen aber extrem langsam, wie wir alle wissen. Betroffen ist hier vor allen Dingen die Politik, bestimmte Wirtschaftszweige und deren Vertreter, die ihre Vorteile schwinden sehen. Wer heute noch z. B. an eine freiwillige Selbstregulierung der Wirtschaftslenker zum Wohle der Mitmenschen glaubt, lebt noch in alten Denkmustern. Freiwillige Beschränkungen auf Umweltverträglichkeit, Gerechtigkeit im allgemeinen, alle Menschen sind gleich und haben die gleichen Chancen etc. sind Leitsätze aus der Vergangenheit, die heute anders zu bewerten sind. Leider ist das halt so, aber ich persönlich kann diese Phrasen medial nicht mehr hören. Ich wünsche Herrn Scheuer, dass er das Amt des Verkehrsministers anders anpackt als seine Vorgänger, denn zukünftig wird man sich mehr an unbequeme Erneuerer erinnern, als an angepasste Verwalter. Das hat auch viel mit einer nötigen Neuorganisation verkrusteter Strukturen zu tun. Ansonsten wird sich da, auch bei viel Aktivität, nichts verändern. Der Leidtragende wäre dann wieder Herr Scheuer. Also Herr Scheuer, wenn Sie was bewegen wollen, dann verändern Sie bitte jetzt und machen ihr Ding. Ansonsten verwalten auch Sie nur und lassen sich von den ewigen Besserwissern jagen. Sie wissen aber ja "die große Meute, ist letztlich des Hasen Tod" und das will man Ihnen nicht wünschen.

    Wolfgang Blaß, 97486 Königsberg

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