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    Weniger CO2-Emissionen durch ein Tempolimit

    Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf? Die einzige Maßnahme, die im Verkehrsbereich sofort zu einer messbaren Reduktion der CO2-Emissionen geführt und dabei (fast) nichts gekostet hätte, wäre ein Tempolimit von 130 km/h auf den deutschen Autobahnen und Schnellstraßen gewesen. Eine Maßnahme, die auch die EU klaglos durchwinken müsste, weil sie für alle Nutzer des bundesdeutschen Straßennetzes gelten würde. Das bloße Fahren und auch das Überholen von Lkw-Kolonnen wäre wesentlich entspannter und der Verkehr würde insgesamt flüssiger, weil gleichmäßiger, fließen. „Geisterstaus“, die sich plötzlich scheinbar von selbst auflösen und in der Regel dadurch entstehen, dass ein PS-Bolide mit über 200 km/h auf dem Tacho bei einem plötzlich ausscherenden Lkw fast bis zum Stand abbremsen muss, könnten dadurch ebenfalls vermieden werden. Doch bei den Herren Dobrinth und Scheuer, die die Maut-Millionen versenkt haben, gilt weiterhin das Credo „freie Fahrt für freie Bürger“. Stattdessen (oder gerade deswegen) bringt Porsche jetzt ein E-Auto auf den Markt, das mit 680 PS und 260 km/h Spitzengeschwindigkeit für über 150 000 Euro anderen Verkehrsteilnehmern jetzt schon das Fürchten lehrt. So funktioniert Klimaschutz.

    Roland Tschirner, 97437 Haßfurt

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