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    Wer Rentner quält, wird nicht gewählt

    Ich denke mal, Frau Merkel weiß eigentlich nicht, was sie mit dieser Ablehnung bewirkt hat. Der Gerechtigkeitssinn von circa 6,5 Millionen Rentnern, die für ihr Alter vorgesorgt haben, ist futsch. Für die Kanzlerin hat dies jedoch keine Priorität. SPD, CDU/CSU und die Grünen haben 2004 per Gesetz für dieses Unrecht gesorgt. Es wurde in Verträge eingegriffen, die teilweise schon Jahrzehnte bestanden. Bestandsschutz gibt es hier nicht. Betroffene wurden darüber auch nicht informiert. Das nenne ich staatlichen Betrug am vorsorgenden Bürger. An Verträge braucht sich unsere Politik scheinbar nicht halten. Das haben nur die dummen Bürger zu tun. Deshalb dürfen die Betroffenen dafür jetzt fast 20 Prozent ihrer Rente an die Krankenkasse abführen, das ganze für zehn Jahre. Die Krankenkassen verfügen derzeit über ein Polster von über 30 Milliarden Euro. Aber der Rentner soll weiterhin abgezockt werden. Da braucht man sich echt nicht wundern, wenn bei Wahlen, auch aus Protest, die Linke oder auch rechte Parteien verstärkt Zuspruch finden. Der Wahlspruch: Wer Rentner quält, wird nicht gewählt, wird sich spätestens zeigen bei der Europawahl im Mai. Gerechtigkeit herstellen und die Attraktivität der betrieblichen Altersvorsorge steigern, das wäre jetzt angesagt und Aufgabe der ehrlichen Politik.

    Herbert Hofmann, 96160 Geiselwind

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