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    Windkraftanlagen als Zeichen der völlig verkorksten Energiewende

    Zum Artikel "Bau von Windkrafträdern stagniert" (21.5.):

    Es ist schon erstaunlich, wie leicht sich der sonst so aufgeklärte Bürger an der Nase herumführen lässt. Vor allem beim Thema Windenergie oder Energiepolitik. Es nützt keinem, wenn natürliche Flächen mit diesen dreirotorigen Riesen regelrecht zugepflastert werden, oder gar Waldrodungen stattfinden, um Hunderte Tonnen Zement einzubringen, damit diese Ungetüme stabil stehen. Am Ende profitieren nur diejenigen, auf deren Acker bzw. in deren Wald die Stahlmonster aufgebaut sind. Entlang des Rheines stehen allein in Frankreich zur deutschen Grenze acht Atommeiler. Vier Davon in Cattenom und zwei in Fessenheim. Die tschechische Regierung beabsichtigt, vier neue AKW-Blöcke zu bauen. Außerdem soll im AKW Temelin ein neuer Block errichtet werden. Ich frage mich, was diese deutsche links-grüne Heuchlerei bezweckt? Unsere Windräder nutzen wenig, wenn es zu Störfällen direkt an der deutschen Grenze kommt. Ich glaube auch, dass den Umwelthysterikern nicht bewusst ist, dass Rotorblätter die Killer der Lüfte sind. Nichts tötet mehr Lebewesen. Dank euch, Ihr Grünen: 5,3 Milliarden Insekten fallen täglich der Windenergie zum Opfer. Die Windkraftanlagen als Zeichen der völlig verkorksten Energiewende der Altparteien sind allgegenwärtig, verschandeln die Landschaft. Für Vögel sind sie tödliche Schredder, die pro Jahr um die 100000 geflügelte Opfer verlangen. Selbst im Kleinen kämpfen die Rotorblätter zuverlässig gegen die Natur. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt stellte in einer Modellanalyse fest, dass die Windenergie in Deutschland während der warmen Jahreszeit 5,3 Milliarden Insekten pro Jahr tötet. Aufs Jahr gerechnet sind das mindestens 1200 Tonnen Kleinstlebewesen. Wahrscheinlich haben dies die meisten nicht gewusst, die ins Rathaus gerannt sind und ihr Kreuz beim Volksbegehren “Rettet die Bienen“ gemacht haben. Dank völlig sinnloser Energiewende werden die Strompreise auch in diesem Jahr steigen. Die Bundesnetzagentur erwartet 2019 mehr Wind-und Photovoltaikanlagen mit finanziellen Folgen für die Stromkunden. Die Folgen für die Verbraucher sind drastisch: Deutschland hat bereits die höchsten Strompreise in der EU. Die Deutschen bezahlen Strom, der nicht produziert wird, sie bezahlen Strom, der zu viel produziert wird und sie bezahlen natürlich ebenfalls für Strom, der bei Flaute aus der Schweiz oder Frankreich importiert wird. Vernünftig regierte Länder wie Polen, die mit dem Energiewende-Irrsinn nichts zu tun haben wollen, zahlen weniger als die Hälfte der deutschen Stromkosten. Dort wird voraussichtlich 2024 ein neues Kernkraftwerk ans Netz gehen. Denn woher kommt der Strom, wenn kein Wind weht oder Sonne scheint? Dann muss er aus konventionellen Kraftwerken kommen. Wenn nicht, bricht bei uns alles zusammen. Deshalb haben Windräder, Solaranlagen und Biogas noch kein einziges konventionelles Kraftwerk ersetzen können. Unsere Regierung hat Milliarden nutzlos verpulvert. Bei viel Wind und Sonne wird so viel Strom produziert, dass er das Stromnetz überfordert. Damit es nicht zusammenbricht, muss dieser extrem teuer produzierte Strom ins Ausland zu Schleuderpreisen oder gar Gebühren regelrecht entsorgt werden. Umgekehrt muss bei Flaute und Dunkelheit Strom aus dem Ausland importiert werden. Darunter auch Atomstrom. Deshalb fördern wir mit unserem Ökostrom indirekt Atomkraftwerke im Ausland. Um ein Atomkraftwerk vollständig zu ersetzen, sind laut Berechnung 5170 Windräder notwendig. Derzeit haben wir in Deutschland laut Bundesverband Windenergie (BWE) ca. 30520 Windenergieanlagen und 37 Atomkraftwerke. Davon 30 im Rückbau bis 2040, die wir dann durch weitere 155100 Windenergieanlagen ersetzen müssen. Ein Windrad benötigt 0,4 ha dauerhaften Platzbedarf. Soll es dann 2040 wirklich Ziel sein, dass 74250 Hektar Natur nur mit Windrädern verschandelt ist? Das heißt alle 7,3 Kilometer einen Windpark. Der reine Horror.

    Andreas Sauer, 97535 Wasserlosen

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