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    Wir brauchen effektive, realistische Kompromisse

    Zum Artikel "Der Aufschrei der Bauern" (11.1.):

    Zunächst einmal muss man feststellen, dass in den letzten Jahren viele Gesetze und Vorgaben in der Landwirtschaft implementiert wurden, ohne die Bauern mit einzubeziehen. Dies war extrem fahrlässig, denn die Probleme sind vielfältig und nur mit der betroffenen Berufsgruppe zusammen zu lösen. Das, was allerdings in Kürnach passiert ist, hatte mit einem konstruktiven Dialog nun gar nichts zu tun. Hier wurden die politischen Vertreter anscheinend nur eingeladen, um sie auszupfeifen und zu erpressen. Ich weiß nicht was schändlicher ist, die Ablehnung sämtlicher Verantwortung der Bauern nebst Leugnung aller wissenschaftlichen Fakten bezüglich Nitrat, Artensterben und Tierquälerei, oder das offensichtliche Einknicken von CSU, FDP und Freien Wählern. Das geht sogar so weit, dass Hubert Aiwanger offenbar mittlerweile die Position der AFD eingenommen hat und den vielfach bewiesenen menschengemachten Klimawandel infrage stellt. Wir brauchen effektive, realistische Kompromisse unter Einbeziehung sämtlicher Betroffener. Weder die Fundamentalopposition der anwesenden Landwirte, noch das feige Einlenken der erwähnten Parteien wird dabei ans Ziel führen.

    Thomas Lauer, 97199 Ochsenfurt

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