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    Aufklärungsarbeit wäre nötig

    Zum Artikel "Feuerwehr rettet Taube aus Netz am Neumünster" (9.6.):

    Eigentlich schade, auch für den Tierschutz, dass ein derartig spektakulärer und geglückter Großeinsatz für das Symbol des Friedens und des Heiligen Geistes am Ende mit dürren Worten in der kleinen Spalte einer Tageszeitung landet. Wobei man noch fast froh sein kann,  dass er nicht überhaupt in der Versenkung angeblich unrelevanter Ereignisse verschwindet. Wenn verantwortungsvolle Bürger dieser Stadt solange Tierschützer um Hilfe bitten, bis die Feuerwehr sogar zweimal an einem Tag mit der Drehleiter anrückt und alle bangen, ob das Pfarramt - wenn überhaupt am heiligen Sonntag erreichbar - die Erlaubnis zum Aufschneiden eines leider schlecht gewarteten Netzes in schwindelerregender Höhe erteilt, dann gibt es keine Hintergrundrecherche. Befürchtet die Ihre Zeitungt einen Shitstorm der Obsoleten, dass "wegen einer lächerlichen Taube" Steuergelder verschwendet wurden?  Gerade hier wäre Aufklärungsarbeit auch durch die berühmte "vierte Gewalt" - die Presse - nötig, dass die Taube als Wirbeltier vollumfänglich unter das Tierschutzgesetz fällt.


     Heike Pauline Grauf, 97080 Würzburg

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