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    Der Planet kennt keine staatlichen oder ideologischen Grenzen

    Zur Berichterstattung über die Corona-Pandemie:

    Ich finde es schon sehr schlimm, wie unsere Polizei „verheizt“ wird, auf uns Bürger „losgelassen“, uns zu maßregeln, ja, auch zu „bestrafen“. Da passt in vielen Bereichen die Verhältnismäßigkeit nicht mehr. Nun kann man den Bürger gut, „abkassieren“. Ja, ok, wenn es manch einer zu sehr übertreibt, aber nicht wenn ein Ehepaar nicht weit genug von der Eisdiele entfernt ist, wie in Hessen geschehen, oder zwei Mädchen mit dem Hund gehen, Abstand nicht eingehalten. Das ist Schikane. Auch die Polizei darf den „berühmten“ Zeigefinger erheben, wie es manch „ungerechter“ Richter auch macht. Noch ein „Appell“ an unsere Polizei: Bitte bleibt trotz dieser für uns alle unbekannten Situation vor allen Dingen auch noch menschlich.

    Inge Seegmüller, 97631 Bad-Königshofen

    Die eigentlich unumstößlichen Grundrechte wurden im Rahmen der Corona-Pandemie widerstandslos eingeschränkt. Basis für diese weitreichenden politischen Entscheidungen ist primär die Einschätzung des Robert-Koch-Instituts. Einen konstruktiven runden Tisch mit anderen namhaften Wissenschaftlern, die die Sachlage in Teilen völlig anders einschätzen, fand bisher irritierenderweise nicht statt. Zugesicherte Grundrechte wurden und werden eingeschränkt, um die Menschen (vor sich selbst) zu schützen. Leider gibt es einzelne Mitbürger, die sich verantwortungslos verhalten. Das ist keine Frage. Aber eine solche Einschränkung steht im klaren Widerspruch zum propagierten Ideal des mündigen Bürgers, auf den unsere demokratische Staatsform aufbaut. Wenn ich alle Bürger wirklich als mündig betrachte, dann ist ein solcher Eingriff in die Grundrechte nicht zu rechtfertigen. Die derzeitige Krise zeigt uns zudem, dass der deutsche Föderalismus ein überholtes System darstellt. Wenn in einer globalen Welt sich weder Bundesländer, noch Staaten und eigentlich sehr positiv zu wertende Konstrukte wie Europa nicht auf einheitliche Maßnahmen einigen können, dann haben die Verantwortlichen immer noch nicht begriffen, dass eine alternativlose Welt nur durch gemeinsames Handeln für die nächsten Generationen gerettet werden kann. Das Covid-19-Virus zeigt uns allen, dass unser Planet keine staatlichen oder ideologischen Grenzen kennt und dass nur ein gemeinsames Handeln Erfolg haben kann. Und das gilt ebenso für den Umwelt-/Klimaschutz und ähnliche wichtige Themen der Menschheit. Aber statt in die Zukunft klug zu investieren erhalten besonders Großkonzerne nun wieder Milliarden an Steuergeldern für Rettungspakete, nachdem sie tags zuvor ihre Aktionäre mit Dividendenausschüttungen beglückt haben. Das ist schon eine verrückte Zeit, aber Hauptsache die Toilettenpapierversorgung ist sicher.

    Dr. Dirk Hartwig, 97828 Marktheidenfeld

    Um dieses weltweit verbreitete Coronavirus möglichst bald in den Griff zu bekommen, ist es von elementarer Wichtigkeit, dass weltweit Mediziner und Labore mit Hoch- und Nachdruck an brauchbaren Lösungen für das Problem arbeiten und forschen. Die gesamte Menschheit hofft so sehr, dass es diesem Klientel gelingen möge, definitiv einen Impfstoff zu kreieren, um der Corona Problematik Einhalt zu gebieten. Erfreulich, dass diesbezüglich Deutschland und auch Bayern vertreten sind. Mit Argusaugen werden sehr wohl alle Menschen verfolgen und der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass dann doch bald wieder einigermaßen Normalität einkehren möge. Nicht zu vergessen und in hohem Maße ein besonderes Dankeschön ist all jenen auszusprechen, die sich in der Tat in Solidarität, Hilfsbereitschaft und Aufopferung einsetzen. Viele Bürger sehen dies in großer Wertschätzung, aber auch in besonderer Dankbarkeit.

    Georg Schmidmeier sen., 97076 Würzburg

    Besuche in Pflegeheimen sind dringend erforderlich – unter Sicherheitsbedingungen. Sie könnten in Einzelzimmern oder in speziellen Einrichtungen erfolgen, wie Nordrhein-Westfalen vorschlägt. Gerade die Älteren und Uralten brauchen diese zwischenmenschlichen Kontakte zu Familie und Freunden. Solche Treffen können auch hochproduktiv sein, wie etwa für den Autor dieser Zeilen, der zur Zeit versucht, schriftstellerisch Vergangenheit und Gegenwart zu erfassen. Er protestiert gegen die gegenwärtige Gefangenenatmosphäre, selbst wenn sie luxuriös ist. Wann öffnen sich endlich die Tore?

    Prof. Dr. Dr. h.c. Theodor Schiebler, 97072 Würzburg

    Dass die Corona-Soforthilfen Begehrlichkeiten in falschen Kreisen wecken dürfte, kam wohl für unsere Politiker sehr überraschend. Wie sonst ist es zu erklären, dass Spiegel-TV meldet, dass arabischstämmige Clans in Berlin in großem Stil Soforthilfen erhalten hätten. Nach einem Bericht der Berliner Polizei soll es sich um Hunderte solcher Beantragungen gehandelt haben. Offensichtlich leicht verdientes Geld aus von uns aufgebrachten Steuern und scheinbar viel einfacher, als spektakuläre Diebstähle aus Museen zu begehen. Moralisch ist das aber noch um einiges verwerflicher, gibt es doch eine Vielzahl unserer Staatsbürger, die keinerlei staatliche Hilfen erhalten. Seit Jahren zeigt es sich, dass diese Kreise Deutschland als Selbstbedienungsladen verstehen und unsere Justiz nicht in der Lage ist, diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Vielleicht war es in diesem Zusammenhang ein Fehler, den in Deutschland geborenen wahlweise die doppelte Staatsbürgerschaft einzuräumen. Einen deutschen Staatsbürger kann man nicht ausweisen und unsere Gefängnisse sind für diese Kreise eher Auszeichnung als Abschreckung. Justitia trägt wohl zu Recht eine Augenbinde!

    Helmut Renninger, 97508 Grettstadt

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