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    Für Gleichberechtigung für Bikes im Verkehr

    Zum Artikel „Bundesrat will leisere Motorräder und Fahrverbot an Sonntagen“ (16.5.):

    Ich kann nicht verstehen, dass der Bundesrat hier über beschränkte Fahrverbote für Motorradfahrer diskutieren und entscheiden will. Es dürfen und können nicht einfach so alle Motorradfahrer für ein paar wenige schwarze Schafe pauschal bestraft werden. Wenn der TÜV das Motorrad abgenommen hat, das Motorrad technisch einwandfrei ist, und ich meine Steuern zahle, sehe ich keinen Grund dafür, warum es hier ein Fahrverbot geben soll. Normale Arbeitnehmer, können in der Regel nur am Wochenende etwas beim Motorradfahren entspannen. Ich sehe hier eine Einschränkung meiner Bewegungsfreiheit, meiner Bürgerrechte und eine Ungleichbehandlung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. Es gibt getunte Autos, die dann weiterfahren dürfen. Fahrverbote für Bikes wären unangemessen. Es muss eine Gleichberechtigung der Verkehrsteilnehmer auch weiterhin geben. Biker werden diskriminiert. Arbeitsplätze in der Gastronomie und in den Motorradwerkstätten werden vernichtet. Im April und Mai wurde das Motorradfahren schon mehrere Wochen wegen Corona ohne richtigen Grund in Bayern verboten. Ich bin der Meinung, dass sich die Regierung und der Verkehrsminister mit der Verabschiedung der STVO-Novelle und Führerschein-Falle nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat – man muss kein Raser sein, dass man bei einer Radarfalle seinen Führerschein als Normalbürger ganz schnell verliert. Auch hier sollte eine Nachbesserung erfolgen. Viele Bürger sind für die Arbeit auf den Führerschein angewiesen. Über die Pkw-Maut will ich hier gar keine großen Worte verlieren. Ich hoffe, dass nicht schon wieder eine Fehlentscheidung in der Politik erfolgen wird.


    Uwe Bohn, 97447 Gerolzhofen

    Kommentare (1)

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