• aktualisiert:

    Welchen Unterschied macht das Virus zwischen Kitas und Schulen?

    Zum Artikel „Droht im Herbst Lehrermangel?“ (23.7.):

    Der Kultusminister diskutiert, ob im September wieder alle Schüler ihren normalen Schulalltag bestreiten können. Es herrscht Angst vor einer Ansteckung, die Schüler müssen eine Maske im Unterricht tragen. Auch der BLLV sieht einen normalen Schulbetrieb eher skeptisch. Was sollen da wir Erzieherinnen sagen? Seit vielen Wochen sind die Kitas wieder stark besetzt, seit 1. Juli wieder voll und im eingeschränkten Regelbetrieb. Das heißt lediglich, dass wir nicht im offenen Konzept arbeiten dürfen, aber trotzdem volle Gruppen mit 25 Kindern haben. Die Kinder sitzen auf unserem Schoß, finden Trost auf unserem Arm. Es gibt keine Maske und keine Plexiglasscheibe. Lediglich beim Essen austeilen tragen wir Erzieherinnen eine Maske. Welchen Unterschied macht das Coronavirus zwischen Kitas und Schulen? Bislang gab es bis auf wenige keine nennenswerten Vorkommnisse im Bereich der Kitas, seit wieder alle Kinder da sein dürfen. Also warum geht das in den Kitas, nicht aber in den Schulen, wo Schüler vom Alter her viel weniger engen Kontakt zu Lehrern pflegen, als Kinder zwischen 1 und 6? Ich und viele meiner Kolleginnen würden sich über eine ehrliche Antwort von Herrn Piazolo freuen.

    Daniela Sen, 97209 Veitshöchheim

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!