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    Scheurings Wort zum Samstag: Der Verkehr wird neu geregelt

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    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Experte für Tretroller und das Mautfiasko, arbeitet an einem neuen Verkehrskonzept. Wer eine Rettungsgasse blockiert, wird künftig kräftig zur Kasse gebeten. Busspuren in Städten sollen auch für E-Tretroller und Elektroautos geöffnet werden. Um Fahrgemeinschaften im Sinne einer „klimafreundlichen Mobilität“ besserzustellen, sollen zudem Pkw auf die Busspur ausweichen dürfen, wenn mindestens drei Leute darin sitzen. Die Vorschläge sorgen für Diskussionen. Möglich wäre nämlich auch folgende Regelung: Sitzen vier Personen in einem Pkw und im Bus nur zwei, hat der Pkw auf der Busspur Vorfahrt. Gleiches gilt für Radfahrer, die als Tandem unterwegs sind. Selbstfahrenden Autos, die nicht bis drei zählen können, bleibt die Busspur natürlich versperrt. Nachhaltigkeit jedoch kann es nur geben, wenn die Regierung ressortübergreifend agiert und die Lebensmittelampel in das Verkehrskonzept integriert. Das heißt: Sitzen in einem Pkw drei wertvolle Nährstoffe wie zum Beispiel eine Karotte oder Bernd das Vollkornbrot, darf er ebenfalls auf die Busspur, die Ampel schaltet auf Grün. Im Gespräch ist nach dem Vorbild der Bad Bank auch die Einrichtung einer Bad Spur für alte Diesel, andere Dreckschleudern sowie für selbstfahrende Autos, in denen niemand sitzt. Spätestens dann, wenn die FDP mit der Parole „Autos first, Bedenken second“ für mehr Freiheit im Straßenverkehr kämpft und die Grünen einen Veggie Day fordern, an dem nur vegetarische Autofahrer die Busspur nutzen dürfen, werden viele Bürger verzweifelt nach einer Rettungsgasse Ausschau halten.

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