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    Scheurings Wort zum Samstag: Strabs macht die Straßen schöner

    Laut Kommunalabgabengesetz dürfen Gemeinden zur Finanzierung und Sanierung ihrer Straßeninfrastruktur Beiträge von den Anliegern erheben. Genaueres regelt die Straßenausbaubeitragssatzung. Für diese unerfreuliche Angelegenheit haben sich Verwaltungsbeamte eine schöne Abkürzung ausgedacht, nämlich: Strabs. Trotz dieses die Fantasie anregenden Namens sorgt die Straßenausbaubeitragssatzung Strabs oft für Unmut. Die Freien Wähler wollen die Straßenausbaubeiträge daher abschaffen. Die Politik wäre allerdings gut beraten, den Bürgern statt Strabs dann Slips (Straßenlaterneninstallationspflichtsatzung) anzubieten. Neben Slips könnte der Straßeninfrastruktur überdies ein BH (Bürgerhilfsprogramm) oder, noch besser, ein Spitzen-BH (Straßenpflichtinvestitionstilgungszentrum-Bürgerhilfsprogramm) guttun. Zur Ergänzung des Spitzen-BH wäre im Sinne der Bürgernähe kommunalpolitisch auch ein Bikini (Behördenirrsinnskorrekturinitiativkreis) sinnvoll. Zudem könnte Strabs durch einen Tanga (Transportwegeabgabenettogratisausgleich) ersetzt werden. Hilfreich wäre in diesem Zusammenhang sicher auch eine weitere Satzung namens Dessous (Deutsche Straßensonderunterhaltssatzung).

    Letztlich wird es ohne Strabs aber nur gehen, wenn sich die Bürger stattdessen mit Dekolletee (Deutsche kollektive Trassenerneuerungserklärung) anfreunden. Wenn sich Politiker und Bürger also in Zukunft statt mit Strabs verstärkt mit Slips, BH, Spitzen-BH, Bikinis, Tangas, Dessous und Dekolletees beschäftigen, dann muss uns um die Zukunft der Straßenausbaufinanzierung nicht bange sein.

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