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    Unterm Strich: Die SPD und ihr DSDS

    Nie war DSDS spannender: Deutschland sucht den Super-Sozi verspricht Rekord-Einschaltquoten. Zwischenzeitliche Überlegungen, die Suche unter der Casting-Überschrift „Das Supertalent“ laufen zu lassen, sind längst vergessen – zumal mit Kevin Kühnert der Sieger festgestanden hätte. Auch das Format „Germanys next SPD-Top-Vorsitzender“ hätte kaum weitergeholfen. Allerdings wäre es lustig gewesen, das Gesicht von Ralf Stegner zu sehen, wenn Heidi Klum zu ihm sagt: „Ich habe heute leider kein Foto für Dich!“ DSDS ist schon deshalb die beste Lösung, weil es bis zum Schluss aufregend bleibt. So geht's weiter: „Nimm 2“ bietet der SPD einen Werbevertrag an. Am 19. September werden bei Jan Böhmermann gefälschte SPD-Parteibücher entdeckt. 22. September: Andrea Nahles taucht unvermittelt auf und entschuldigt sich: „Das alles habe ich nicht gewollt!“ 27. September: RTL II bietet der SPD an, alle Kandidaten bei Love Island mitwirken zu lassen. Alternativ ginge auch „Frauentausch“. 30. September: Die SPD-Parteizentrale kauft alle verfügbaren Kompasse auf – wo's lang geht, weiß trotzdem keiner. 1. Oktober: Der Bundesverband der Konkursverwalter sagt Hilfe für das 156 Jahre alte Traditionsunternehmen zu. 6. Oktober: Hollywood kauft die Filmrechte am SPD-DSDS. Der Katastrophen-Blockbuster soll noch vor Weihnachten in die Kinos kommen. 9. Oktober: Die DSDS-Jury ist ratlos. Als letzter Kandidat gibt Olaf „truly“ Scholz auf. Daraufhin erklärt sich Dieter Bohlen bereit, den Laden kommissarisch zu übernehmen – zusammen mit Thomas Anders.

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