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    Unterm Strich: Ein Job für Prinz Harry

    Ein Prinzenpaar haben die Narren in Gerabronn verzweifelt gesucht. Das wäre doch was für Prinz Harry und seine Meghan: Er stammt aus närrischem Haus und sucht gerade was, um selbst Geld zu verdienen. Er könnte sich auch einfach „Prince“ nennen und mit dem Lied „Purple Rain“ beim Königsmacher Dieter Bohlen sein Glück versuchen. Der würde aber Sprüche reißen, die Harry zuhause nicht kennt: „Du bist wie eine Wolke. Wenn du dich verziehst, könnte es noch ein schöner Tag werden.“ So etwas käme Queen Elizabeth nie über die royalen Lippen. Den Job als Märchenprinz im Fernsehen hat ihm sein Onkel, Prinz Andrew, weggeschnappt. Der erzählt fantastische Geschichten. Aber vielleicht brauchen die Karl-May-Festspiele einen Ölprinzen? Ein Dschungelkönig verdient auch gut. Aber der Job als„King von Burger King“ wird ihm regelrecht aufgedrängt. Die Fastfood-Kette ließ werbewirksam wissen, dass sie für Harry eine Prinzenrolle in ihrer „Royal Family“ hätte: „Falls du Arbeit brauchst, wir haben eine neue Krone für dich, die dir perfekt passen wird! Wie Tausende anderer Berufseinsteiger kannst du bei uns deinen ersten richtigen Job bekommen – selbst Teilzeit.“ Natürlich müssten wir Kunden uns im Ton umstellen, wenn so ein Blaublut hinterm Tresen steht: „Geruhen Euer Hoheit, mir untertänigst einen Big King zu kredenzen?“ Oder gerade da: „Cola, Pommes, zwei Hamburger - aber zackig!“ Spätestens dann würde Harry dämmern: „Zuweilen macht es ja wohl nichts aus, wenn man seine Arbeit auf später verschiebt.“ Das sagt der kleine Prinz – von Saint Exupéry, nicht der von Windsor.

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