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    Unterm Strich: Erholung auf fränkisch

    Nachdem das Meer gar so weit weg von den Mainfranken wohnt, machen sich heute zum Start in die Sommerferien wieder Millionen Menschen frohgemut auf den Weg gen Norden. Was einmal mehr zeigt, dass der Franke im Grunde seines Herzens ein echtes Küstenkind ist. Er liebt den Flip-Flop-Sound und freut sich, dass er im Urlaub auf Eisdielen trifft, die so schöne Namen wie Schleckeria tragen. Bevor es auf Reisen geht und das Meerweh damit ein Ende hat, hier trotz aller Vorfreude noch ein paar dringende Warnungen. Passen Sie bloß auf, wenn Sie am Strand auf Muscheln treffen. Die scheinen in diesem Jahr immerzu erkältet zu sein. Lassen Sie also die Hände vor allem von Niesnuscheln. Ganz wichtig auch: Selbst Küstenkinder sollten das Eincremen niemals vergessen. Dabei lässt sich übrigens zugleich der Grad der Erholung ganz wunderbar messen. Am ersten Tag lautet die entsprechende Frage noch: „Schatz, wie sieht es aus? Ich würde denken, dass es soweit ist. Du bist auch schon ein wenig rot. Ich werde mir auch viel Mühe geben und schauen, dass Du von oben bis unten geschützt bist. Du weißt ja, wie schädlich die UV-Strahlen sind. Gerade in der heutigen Zeit. Also, was denkst du: Soll ich dich jetzt mal gründlich eincremen? Vor allem der Rücken ist wichtig!“ Eine Woche später hat die Entspannung langsam eingesetzt, was die Eincreme-Frage deutlich verkürzt: „Schatz, creme ich dir den Rücken ein?“ Wenige Tage später ist sie endgültig da, die Tiefenentspannung. So richtig im Urlaubsmodus angekommen ist, wer ums Eincremen nicht mehr ganz so viele Worte macht: „Rücken?“

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