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    Unterm Strich: Gestärkte Schwächen

    Was der September bringt? Hier vorab die Schlagzeilen: Zwei Drittel der Bayern sind laut einer Umfrage zum Ferienende dafür, dass der September umbenannt wird in Ich-melde-mich-nach-meinem-Urlaub-bei-Ihnen-Monat. Die CSU bleibt beim Thema Maut am Ball: Verkehrsminister Andreas Scheuer kündigt an, zumindest auf der Datenautobahn endlich eine Ausländermaut erheben zu wollen. Entsprechende Verträge habe er vorsorglich abgeschlossen. Erste Erkenntnis des Monats: Sorgen sind wie Nudeln – man macht sich immer zu viele davon. Der Deutsche Fußballbund gibt nach dem Hin und Her der vergangenen Wochen mit sofortiger Wirkung eine wichtige Regeländerung bekannt: Handspiel wird immer dann gepfiffen, wenn kein Bayern-Spieler beteiligt ist. Zweite Erkenntnis des Monats: Mit zwei Gehirnen muss man nicht schlauer sein – man kann auch doppelt so dumm sein. Überraschungserfolg: Zum Buch des Monats wird der Titel „Die Schwächen stärken“ gewählt. Knapp dahinter folgt „Erfolgreich erfolglos bleiben“. Die Empfehlung des Monats kommt vom Deutschen Brauer-Bund: Man sollte niemals die Hoffnung aufgeben. Die Wurst- und Fleischwarenindustrie bestätigen endgültig: Gelbwurst hat tatsächlich eine heilende Kraft. Die Ungerechtigkeit des Monats: Der Montag ist so weit weg vom Freitag und der Freitag so nah am Montag. Es hört nicht auf: Nach Jan Böhmermann wollen nun auch Oliver Pocher und Bülent Ceylan für den SPD-Vorsitz kandidieren. Unklar bleibt im September, ob nicht auch die Buchstabensuppe bundesweit passwortgeschützt werden sollte.

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