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    Unterm Strich: Reisewarnung für Donald Trump

    Unabhängig davon, dass sich die G-7-Gipfel zunehmend der Muppet-Show annähern, gab es diesmal im französischen Biarritz eine Nachricht, die aufhorchen ließ: Donald Trump lud sich bei einer Pressekonferenz mit Angela Merkel höchstselbst nach Deutschland ein. Der Kanzlerin entglitten kurz die Gesichtszüge und sie war unsicher, ob sie a) die Hände über dem Kopf zusammenschlagen oder b) von ihrer Richtlinienkompetenz Gebrauch machen oder c) mit Annegret Kramp-Karrenbauer drohen sollte. Im Kanzleramt wird seither an einem Zehn-Punkte-Trump-Abwehrplan gearbeitet. Hier der Stand der Dinge. Zehn: Die Einladung wird als Fake-News behandelt. Neun: Berlin heißt ab sofort Berobama. Acht: Auf Zeit spielen und Trump mit der Deutschen Bahn anreisen lassen. Sieben: In allen Berobama-Schnellrestaurants werden auf unbestimmte Zeit mexikanische Wochen ausgerufen. Sechs: Besteht Trump auf sein Flugzeug, kommt er auf die Warteliste des Flughafens Berlin-Brandenburg. Fünf: Deutschland benennt sich in Dänemark um. Vier: Deutschland erklärt sowohl Sylt als auch Mecklenburg-Vorpommern für unverkäuflich. Wenn überhaupt Boden verkauft wird, dann höchstens Gauland oder Ackermann. Drei: Hillary Clinton wird als Urlaubsvertretung vorübergehend Chefin des Kanzleramtes. Zwei: Berobama gibt für Deutschland eine dringende Reisewarnung heraus. Eins: Kanzleramtschefin Hillary Clinton bringt eine unschlagbare Alternative ins Spiel: Trump soll vor Merkel erst einmal dringend den Mann im Mond aufsuchen.

    Von Frank Weichhan

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