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    Unterm Strich: Verzicht

    Die Fastenzeit hat begonnen, und damit der große Verzicht. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa wollen 73 Prozent der Befragten 40 Tage lang um Alkohol einen Bogen machen, fast genauso viele Menschen haben sich vorgenommen, nichts Süßes zu schlecken. Immerhin noch mehr als jeder Vierte möchte bis Gründonnerstag sein Handy weniger nutzen. Jedenfalls ist die Fastenzeit, die im christlichen Glauben als österliche Bußzeit gilt, eine wunderbare Gelegenheit, ein paar Dinge zu ändern und dies oder das sein zu lassen. Sieben Wochen lang kein Fleisch essen, weniger unnötige E-Mails schreiben, nichts in unnötigem Plastik einkaufen, kein Fernsehgucken, nicht ständig aus Bequemlichkeit Autofahren, nicht lügen . . . Auch wir an dieser Stelle möchten uns nicht dem Vorwurf der Bequemlichkeit oder Verschwendung aussetzen und üben deshalb ab sofort Verzicht. Wir beginnen von hinten mit den Buchstaben x, y, z. Nach ein paar ersten Fastentagen legen wir in der nächsten Woche nach und meiden auch w, v und u. In Belgien *ird übrigens schon *um **eiten Mal jammergefastet. *or einem Jahr hatte der flämische Gesundheitsminister zu „30 dagen *onder klagen“ aufgerufen. Das kam so gut an, dass – *ir steigern uns radikal *nd *erden zur Halb*eit der Buß*eit auf t, s, und r ve**ich*en – die Ak*ion n*n *iederhol* *i*d. Gu*e La*ne is* e*la*b*, jamme*n *nd klagen is* *e*bo*en. *obald O**e*n nah* *ed**ie*en *i* kon*eq*en* a*ch q, p *nd o. In de* Ka**oche **a*en *i* dann a*ke*i*ch n*ch n, m, l. De* *ie*igen B*ch**abenheißh*nge* **illen *i* dann an ***e*n: mi* lau*e* Eie*n.

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