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    Unterm Strich: Wenn die Zweifel blaumachen

    Was der April so alles bringt? Hier vorab die Schlagzeilen des Monats. Wissenschaftler finden nach eingehenden Untersuchungen vor Supermärkten heraus: Die Würde des Hamsters ist dreilagig. Erste Erkenntnis des Monats: Klopapier lässt sich zwar gut einfrieren, verursacht dann aber beim Auftauen größere Probleme. In der Liste der zum Aussterben verurteilten Sätze tauchen drei Neuzugänge auf: „Entschuldigung, ist der Platz neben Ihnen noch frei?“ – „Komm heute Abend nicht so spät nach Hause!“ – „Gibt es das Klopapier auch vierlagig?“ Reisen trotz Quarantäne: Beliebtestes Ziel im April ist überraschend nicht Balkonien, die Mehrheit entscheide sich für Kloronto. Im Trend liegen zudem Haustralien und Sofambik. Nach eingehenden Testreihen bestätigen Quarantäne-Forscher: Wenn der Geduldsfaden im Dunkeln leuchtet, handelt es sich in den meisten Fällen um eine Zündschnur. Zudem raten die Quarantäne-Experten, dass die Zweifel hin und wieder blaumachen sollten. Ein weiterer dringender Rat: Im Kopf sollte immer genügend Platz für Flausen sein. Zweite Erkenntnis des Monats: Jeder Tag ist ein Geschenk – wenn auch manchmal äußerst mies verpackt. Angela Merkel spricht ein Machtwort: Die Uhr darf nicht jeden Sonntag eine Stunde vorgestellt werden, nur damit Corona schneller vorbeigeht. Nicht durchsetzen kann sich zudem der Vorschlag der Opposition, Ostern ausnahmsweise auf Weihnachten zu verschieben. Dritte Erkenntnis des Monats: Wo ein Wille ist, sollte kein Sofa stehen. Offen bleibt auch im April die Frage, ob Keks-Diebe krümelnell sind.

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