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    Witten (dpa)

    Großbrand bei Autozulieferer in Witten

    In einer Halle brannten Dämmstoffe für Autos und andere Kunststoffe. Foto: Ina Fassbender

    Bei einem Autozulieferer in Witten im Ruhrgebiet ist am Morgen ein Feuer ausgebrochen. Sechs Mitarbeiter erlitten leichte Rauchvergiftungen und kamen vorübergehend ins Krankenhaus, wie die Feuerwehr mitteilte.

    Ein Großaufgebot war stundenlang im Einsatz, auch zwei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt. Eine große Werkshalle brannte nach Angaben eines Feuerwehrsprechers zeitweise lichterloh. Das Feuer sei einige Stunden nach Ausbruch aber unter Kontrolle und die Rauchentwicklung zurückgegangen. Nachlöscharbeiten hätten am Morgen begonnen.

    Zu Beginn des Brandes stieg starker Rauch auf, Flammen schlugen durch das Dach der Firmenhalle. Anwohner sollten Fenster und Türen vorsorglich geschlossen halten, auch in einigen angrenzenden Dortmunder Stadtteilen. Experten führten Luftmessungen in dem Gebiet durch, in der Dämmstoffe für Autos und Kunststoffe brannten. Die Warnung für die Bevölkerung wurde am Morgen aufgehoben, weil die gemessenen Werte unter der Nachweisgrenze lagen.

    Rund 100 Feuerwehrleute waren seit etwa 2.00 Uhr im Einsatz, weitere 100 waren in Bereitschaft. Gegen 7.00 Uhr wurden erste Kräfte abgezogen. Ursache und Schadenshöhe waren am Morgen noch unklar.

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