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    Gilroy

    Motiv für Todesschüsse auf US-Volksfest weiter unklar

    Nach den Schüssen auf Volksfest in Kalifornien
    Menschen trauern während einer Mahnwache für die Opfer nach tödlichen Schüssen bei dem Volksfest in Gilroy. Foto: Noah Berger/AP

    Nach den tödlichen Schüssen bei einem Volksfest in Nordkalifornien gibt das Motiv des mutmaßlichen Täters weiter Rätsel auf.

    Mit einem Sturmgewehr hatte ein 19-Jähriger am Sonntag während des Festivals in der Kleinstadt Gilroy das Feuer eröffnet und drei Menschen getötet, darunter einen sechsjährigen Jungen und ein 13 Jahre altes Mädchen. Der Schütze wurde von Polizisten am Tatort erschossen.

    Es scheine, als habe der Angreifer wahllos um sich geschossen, sagte Polizeichef Scot Smithee am Montagnachmittag (Ortszeit) vor Reportern. Es werde aber weiter untersucht, ob der Täter nicht doch gezielt seine Opfer ausgesucht habe.

    Bei dem Vorfall in Gilroy, rund 120 Kilometer südlich von San Francisco, waren auch mehr als ein Dutzend Menschen verletzt worden. Ein Krankenhaus nahm Verwundete im Alter von 12 bis 69 Jahren auf, wie die Verwaltung im Bezirk Santa Clara am Montag mitteilte.

    Das Sturmgewehr des Täters war Anfang Juli legal im benachbarten US-Bundesstaat Nevada erworben worden. Es sei aber verboten gewesen, die Waffe nach Kalifornien zu bringen, erklärte der kalifornische Generalstaatsanwalt Xavier Becerra.

    Die Bundespolizei FBI leitete eine Untersuchung zum möglichen Motiv des Schützen ein. Medienberichten zufolge soll der Tatverdächtige auf einem inzwischen gelöschten Instagram-Konto Bezug genommen haben auf Schriften mit rassistischen Ideologien.

    Das mehrtägige „Gilroy Garlic Festival” (Knoblauch-Festival) wird jedes Jahr nach Angaben der Behörden von rund 80.000 bis 100.000 Menschen besucht.

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