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    UNTERFRANKEN

    Wie häufig werden Bürgermeister in Mainfranken bedroht?

    Bürgermeister erhalten oft Hassmails oder werden bedroht und beschimpft.   Foto: Getty Images

    Wie gehen Bürgermeister in der Region damit um, wenn sie Adressat von Hassbriefen oder -kommentaren in Sozialen Netzwerken sind? Wenn sie beschimpft und bedroht werden? Nicht zuletzt der Mord am hessischen Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat die Diskussion um Sicherheit sowie die Verrohung der Sitten im Umgang miteinander verstärkt. Eine Umfrage für die ARD-Sendung "report München" unter 1000 deutschen Bürgermeistern zeigte zudem, dass nahezu die Hälfte der Befragten bereits Erfahrungen mit Hassmails, Attacken und Einschüchterungsversuchen gemacht hat.

     

    Die Main-Post hat das Thema aufgegriffen und die Frage gestellt: Ist Unterfranken bei dieser Problematik noch eine Insel der Glückseligkeit oder sind auch hier Bedrohungen und Angriffe an der Tagesordnung? Alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der 308 unterfränkischen Gemeinden wurden per E-Mail gebeten, sich an der Online-Umfrage zu beteiligen. Knapp 120 haben bereits geantwortet. Die Redaktion bedankt sich dafür und ist beeindruckt über die teils detaillierten Schilderungen, die uns zeigen, dass das Thema auch in der Region Mainfranken ein brennendes ist. 

    Um noch weiteren Bürgermeistern die Gelegenheit zur Antwort zu geben, haben wir die Teilnahmefrist bis Donnerstag, 11. Juli verlängert. Die Daten werden vertraulich und anonymisiert behandelt. Alle Antworten fließen ein in eine Datenanalyse, mit der ein differenziertes Bild für die Region gezeichnet werden soll.

    Der Fragebogen kann selbstverständlich anonym ausgefüllt werden.  

    Falls Sie als Bürgermeister die Mail nicht erhalten haben, aber noch an der Umfrage teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte per Mail an Themenchef Achim Muth unter: achim.muth@mainpost.de

    Bearbeitet von Achim Muth

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