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    Schweinfurt

    SKF hat Lineartechnik für 268 Millionen Euro verkauft

    Der Schweinfurter Wälzlagerhersteller SKF meldet den Vollzug der angekündigten Veräußerung des Geschäftsbereichs Lineartechnik und Aktuatorik (Teilbereiche in der Antriebstechnik) an die Beteiligungsgesellschaft Triton. Der Nettogewinn aus dem Verkauf wird mit 117 Millionen Euro angegeben – bei einem Gesamtwert von 268 Millionen Euro.

    In der Pressemeldung des Unternehmens vom Freitag wird Christian Johansson aus der SKF-Konzernleitung zitiert: "Unsere Maßnahmen zur Konzentration auf das Kerngeschäft rund um rotierende Wellen haben in den letzten drei Jahren rund 682 Millionen Euro generiert. Diese Mittel werden verwendet, um die Bilanz zu stärken und die Investitionen in Produktion sowie Forschung und Entwicklung  zu erhöhen. Dadurch haben wir nun eine insgesamt stärkere finanzielle Position, auf der wir weiter aufbauen können."

    Der Verkauf der Lineartechnik mit 120 Mitarbeitern in Schweinfurt war erstmals im Januar Thema einer Belegschaftsversammlung in Schweinfurt gewesen. Dabei war Unmut laut geworden - unter anderem, weil die Arbeitnehmervertretung in die Verhandlungen nicht eingebunden war. SKF strebte den Verkauf an, um sich mehr aufs Kerngeschäft konzentrieren zu können, wozu in dem schwedischen Konzern Lineartechnik nicht gezählt wird.

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