• aktualisiert:

    Berlin

    Justizministerin kündigt Gesetzentwurf gegen Kostenfallen an

    Mahnschreiben
    Forderungen eines Inkassounternehmens. Foto: Jens Büttner

    Die neue Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) will noch diesen Sommer einen Gesetzentwurf für besseren Schutz der Verbraucher vor Kostenfallen vorlegen. „Es ist nicht hinnehmbar, dass Verbraucher intransparenten Verträgen ausgesetzt sind”, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

    Bis zum Ende des Sommers werde ihr Ressort einen Gesetzentwurf vorlegen. Etwa mit Blick auf Handyverträge sagte Lambrecht: „Es kann nicht sein, dass sich ein Vertrag um einen unverhältnismäßig langen Zeitraum verlängert, nur weil ein Kunde nicht rechtzeitig kündigt.”

    Zudem sollen der Ministerin zufolge etwa Verträge, die bislang ausschließlich am Telefon abgeschlossen werden, künftig noch einmal schriftlich bestätigt werden müssen. Dadurch wisse der Vertragsunterzeichner später genau, worauf er sich einlasse.

    Ein Problem für Verbraucher seien außerdem „dubiose Inkasso-Unternehmen”, die „exorbitant hohe Gebühren geltend machen im Vergleich zu der Summe, die den unbezahlten Rechnungen zugrunde liegt”.

    Erfahren Sie jeden Donnerstag, was Sie über Mainfrankens Wirtschaft wissen sollten:
    jetzt ImPlus-Newsletter kostenfrei abonnieren!

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!