• aktualisiert:

    Berlin

    Metall- und Elektrobranche mit Rezessionsjahr

    Metall- und Elektroindustrie       -  Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall sieht für 2019 ein deutliches Minus in der Prodktion.
    Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall sieht für 2019 ein deutliches Minus in der Prodktion. Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa

    „Damit ist schon jetzt klar, dass die Metall- und Elektro-Industrie das Jahr mit einem Minus von gut fünf Prozent in der Produktion abschließen wird und 2019 komplett als Rezessionsjahr verbuchen muss”, teilte Gesamtmetall-Chefvolkswirt Michael Stahl mit. „Das ist das größte Minus seit der Wirtschaftskrise 2009.” Zum Umsatz machte der Verband keine Angaben.

    Eine Wende sei nicht in Sicht. „Die Auftragseingänge im November sind mit minus 3,8 Prozent gegenüber dem Vormonat sehr enttäuschend ausgefallen”, hieß es. Treiber des Rückgangs sei vor allem die schwächelnde Autoindustrie.

    Aufgrund der rückläufigen Produktion seien zahlreiche Stellen abgebaut worden. Zwischen Januar und Oktober sei die Zahl der Beschäftigten um 16.000 gesunken. Zuletzt beschäftigte die Branche laut Gesamtmetall in Deutschland rund vier Millionen Menschen.

    Erfahren Sie jeden Donnerstag, was Sie über Mainfrankens Wirtschaft wissen sollten:
    jetzt ImPlus-Newsletter abonnieren!

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!