• aktualisiert:

    Berlin

    Verdi: Viele Beschäftigte leiden unter Digitalisierung

    Verdi
    Zwei von drei Befragten einer Verdi-Umfrage in betroffenen Unternehmen fürchten, dass die Zahl der Arbeitsplätze durch den KI-Einsatz sinken werde. Foto: Hendrik Schmidt/zb/dpa

    Die Arbeitnehmer leiden demnach vielfach unter einer höheren Arbeitsintensität und geringeren Handlungsspielräumen, wie das „Innovationsbarometer 2019 - Künstliche Intelligenz” der Gewerkschaft zeigt, das der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

    Zwei von drei Befragten in betroffenen Unternehmen fürchten, dass die Zahl der Arbeitsplätze durch den KI-Einsatz sinken werde. Zudem berichten 52 Prozent der Befragten von einer Zunahme der Arbeitsintensität. 42 Prozent der Befragten sehen häufigere Störungen der Arbeitsabläufe.

    Jeder Zweite erkennt eine Zunahme der Transparenz des Arbeits- und Leistungsverhaltens der Beschäftigten. 60 Prozent berichten von einer Verringerung der Handlungs- und Entscheidungsspielräume durch künstliche Intelligenz.

    Verdi-Vorstandsmitglied Christoph Schmitz forderte: „Digitalisierung und künstliche Intelligenz müssen so gestaltet werden, dass sie den Beschäftigten sowie dem Schutz und dem Ausbau der Arbeitnehmerrechte dienen.” Betrieblichen Mitbestimmungsorgane müssten bei der Einführung von KI-Projekten frühzeitig stärker einbezogen werden.

    Erfahren Sie jeden Donnerstag, was Sie über Mainfrankens Wirtschaft wissen sollten:
    jetzt ImPlus-Newsletter kostenfrei abonnieren!

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!