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    Frankfurt / Main

    Zürich gehört weltweit zu den teuersten Städten

    Skyline von San Francisco       -  San Francisco belegt den Spitzenplatz als Metropole mit den höchsten Gehältern.
    San Francisco belegt den Spitzenplatz als Metropole mit den höchsten Gehältern. Foto: Barbara Munker

    Auf Platz 1 dieser Rangliste liegt nach Angaben nun San Francisco. Ein Grund nach Einschätzung der Analysten: Das schnelle Wachstum des US-amerikanischen Technologiesektors. In ihrem achten Report zu weltweiten Preisunterschieden zwischen vergleichbaren Gütern und Dienstleistungen („Mapping the World's Prices 2019”) trugen die Analysten der Deutschen Bank Daten für 56 Großstädte in 42 Ländern zusammen. So erfährt man unter anderem, dass zwei Liter Coca-Cola in der norwegischen Hauptstadt Oslo 4,73 Dollar kosten (4,24 Euro) und im türkische Istanbul nur 0,74 Dollar (0,66 Euro). In Prag kann man unterdessen zum gleichen Preis sieben halbe Liter Bier trinken wie man in Dubai für ein solches Glas zahlt.

    Die insgesamt höchste Lebensqualität messen die Autoren Zürich bei. Der entsprechende Index berücksichtigt Faktoren wie Kaufkraft, Sicherheit, Gesundheitsvorsorge und Verkehrsstaus. Unter die besten zehn Städte in dieser Betrachtung schaffen es außerdem Wellington, Kopenhagen, Edinburgh, Wien, Helsinki, Melbourne, Boston, San Francisco und Sydney. Die einzigen deutschen Städte in der Auswertung, Frankfurt (13) und Berlin (18), landen zumindest in der oberen Tabellenhälfte. Die Autoren räumen - etwas augenzwinkernd - ein: Der Index zur Lebensqualität sei stets der am meisten subjektive Teil: „Unsere Studie ist kein endgültiger Leitfaden in dieser Angelegenheit, aber ein guter Ausgangspunkt für eine Debatte”.

    Zürich ist in einem weiteren Ranking ganz vorne: Die Stadt sei bei weitem „der teuerste Ort für ein Date”, folgern die Deutsche-Bank-Analysten. Ihr Fazit: Die Stadt in der Schweiz sei die Stadt, in der es sich empfehle, „frühzeitig einen Partner fürs Leben zu finden und zu überzeugen, nachts zu Hause zu bleiben, zu Hause zu essen und fernzusehen” - und so viel Geld zu sparen.

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