• aktualisiert:

    Beira

    Anstieg der Cholera-Fälle in Mosambik nach Zyklon „Idai”

    Cholera       -  Mobiles Behandlungszentrum in Beira, Mosambik. Nach dem verheerenden Zyklon „Idai” im südlichen Afrika bereitet sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf einen starken Anstieg von Krankheiten vor. Foto: Tsvangirayi Mukwazhi/AP
    Mobiles Behandlungszentrum in Beira, Mosambik. Nach dem verheerenden Zyklon „Idai” im südlichen Afrika bereitet sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf einen starken Anstieg von Krankheiten vor. Foto: Tsvangirayi Mukwazhi/AP Foto: dpa

    Die schwere Durchfallerkrankung breitet sich aus, nachdem der Zyklon „Idai” vor gut zwei Wochen Teile des Landes verwüstet und mit schweren Regenfällen weite Landstriche unter Wasser gesetzt hatte.

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat bereits 900 000 Dosen eines Cholera-Impfstoffs nach Mosambik geliefert und hilft beim Aufbau von Behandlungszentren mit. Cholera wird von dem Bakterium Vibrio cholerae verursacht, die Infektion erfolgt meist über verunreinigtes Trinkwasser. Unbehandelt kann die Erkrankung tödlich enden.

    Die offizielle Zahl der Toten sei derweil auf 501 gestiegen, sagte Augusta Maita vom National Institute for Disaster Management in Mosambik einem lokalen Radiosender. Viele Menschen würden noch vermisst, weshalb die Zahl der Opfer weiter steigen dürfte.

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!